Die VIA REGIA (alte Handelsstraße und Pilgerweg, seit über 10 Jahren Kulturstrasse des Europarates) verbindet uns als Kulturschaffende der Region mit allen Anrainerländern von Kiev bis Santiago de Compostela. Gemeinsam möchten wir dafür sorgen, dass Sie diesen Weg  im Kontext von Tradition und Moderne neu entdecken können. Erste Schritte bringen uns der Vision näher.

Sie sind herzlich zum Regionalen VIA REGIA Tag am 16.09.2023 eingeladen.

Entdecken Sie mit uns ein Stück des Weges zu Fuß und spüren Sie der Geschichte unter versierter Begleitung durch den Historiker P. Griepentrog nach.

 

Historische Weg-Bereiter

Ausspanne in Seerhausen: Knarrend halten die großen Holzräder eines hoch beladenen Fuhrwerks vor dem alten Gasthof. Der Kutscher spannt die müden Gäule aus und führt sie an den Haferkasten, bevor er sich in den Gastraum begibt. Der ist gut gefüllt an diesem Tag im Jahr - sagen wir - 1751. Und die Menschen darin einte damals eines: Sie alle waren unterwegs auf der VIA REGIA, der großen mitteleuropäischen Handelsstraße, die von Erfurt nach Breslau führte und traditionell auch als Hohe Straße bezeichnet wurde. Sie ist das Herzstück der gleichnamigen europäischen Kulturstraße VIA REGIA, eines Verbundes historischer Altstraßen die in Gänze von Kiew in der Ukraine bis ins spanische Santiago de Compostela reicht. Durch unsere Region führen zwei Arme der VIA REGIA. Der ältere führt in Strehla über die Elbe. Bei uns vor Ort erstreckt sich die Route von Oschatz nach Großenhain und streift dabei damals wie heute das an der Elbe gelegene Boritz, die kleinen Örtchen Heyda, Gostewitz, Böhlen, Jahnishausen und das eingangs erwähnte Seerhausen. Die Fuhrleute von damals kannten sich aus. Doch wer weiß heute noch darum?

Foto: Innenansicht der Schlosskirche Jahnishausen (ca. 1989)

Historischer Abriss:

Der erste Bau einer Schlosskapelle wird in die Zeit des Rittergutbesitzers August von Kötteritz und zwar in die Jahre 1663  -  1666 datiert. Dieser legte in seinem 62. Lebensjahr den Grundstein für die Kirche, „um dem Allerhöchsten zu Ehren" ein wohlgefälliges Werk zu schaffen.

Über das Aussehen der ersten Kirche ist wenig bekannt, nur dass ihr Grundriss eiförmig war und ihr Umfang dem der jetzigen Kirche so ziemlich entsprochen haben muss.

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