Liebe Gäste und Freunde,

wer hätte es gedacht. In 30 Jahren gemeinsamen Schaffens und durch die Unterstützung vieler Menschen guten Willens ist es gelungen. Die 1989 vom Abriss bedrohte Historische Schlosskirche Jahnishausen ist zu einem wunderbaren Ort für Kunst, Kultur und Begegnung wiedererstanden und glänzt als Konzertsaal mit aussergewöhnlicher Akustik ebenso wie als Theaterbühne, Festhalle und Ausstellungsgalerie.

Die „Rapauken" alias Ensemble „Zum Zweispiel“  machen Musik!

Ein ungewöhnliches Klangerlebnis

Stefan Weyh und Philipp Werner werden als "Zum Zweispiel" unsere Konzert-Veranstaltung am 04.09.2022 musikalisch derart bereichern, dass Sie uns Konzertbesucher “aufhorchen"  lassen.  Schon der Anblick der ungewöhnlichen Instrumente, von der Harfe über das Alphorn, bis zu Kesselpauken und abenteuerlichem Schlagwerk (in jahrelanger Arbeit von spezialisierten Instrumentenbauern gefertigt) wird Sie in Staunen versetzen. Diesen Instrumenten so ungewöhnliche Töne zu entlocken, hat wahrlich mit Kunst zu tun.

KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz

 

„Von der Ruine zum Begegnungsort" -  Was bürgerschaftliches Engagement bewegen kann.

Programm

13:00

Begrüßung

Vortrag I. Wiederaufbau der Schlosskirche 1990-2022 mit Fotoanimation

Das Trio Nuance, ein Ensemble der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach spielt Werke von Bach/Sitkovetsky, Mozart und v. Dohnányi. Die Auszüge aus den "Goldberg-Variationen" von Johann Sebastian Bach BWV 988 werden in der Bearbeitung für Streichtrio von Dmitry Sitkovetsky zu Gehör gebracht.

Von der Schönheit des Lebens, von Innigkeit und Naturverbundenheit erzählten Gretel Wittenburg (Sopran) und Elke Jahn (Gitarre) in ihrem musikalischen Programm »Im Garten des Herzens – von Vogelsang und Blumenlust«, das am am Sonntag, 19. Juni in der Schlosskirche zu hören war.

Ein Garten in der Kirche? Ursprünglich war das Konzert im Schlosspark Jahnishausen geplant.

Historische Weg-Bereiter

Ausspanne in Seerhausen: Knarrend halten die großen Holzräder eines hoch beladenen Fuhrwerks vor dem alten Gasthof. Der Kutscher spannt die müden Gäule aus und führt sie an den Haferkasten, bevor er sich in den Gastraum begibt. Der ist gut gefüllt an diesem Tag im Jahr - sagen wir - 1751. Und die Menschen darin einte damals eines: Sie alle waren unterwegs auf der VIA REGIA, der großen mitteleuropäischen Handelsstraße, die von Erfurt nach Breslau führte und traditionell auch als Hohe Straße bezeichnet wurde. Sie ist das Herzstück der gleichnamigen europäischen Kulturstraße VIA REGIA, eines Verbundes historischer Altstraßen die in Gänze von Kiew in der Ukraine bis ins spanische Santiago de Compostela reicht. Durch unsere Region führen zwei Arme der VIA REGIA. Der ältere führt in Strehla über die Elbe. Bei uns vor Ort erstreckt sich die Route von Oschatz nach Großenhain und streift dabei damals wie heute das an der Elbe gelegene Boritz, die kleinen Örtchen Heyda, Gostewitz, Böhlen, Jahnishausen und das eingangs erwähnte Seerhausen. Die Fuhrleute von damals kannten sich aus. Doch wer weiß heute noch darum?

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